#unitedwehopfendraht

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#unitedwehopfendraht

Das Jugendparlament, Fridays for Future PAF und weitere Jugendliche und junge Erwachsene helfen im Hopfengarten.

Aufgrund der Corona Krise kommen keine Saisonarbeiter mehr nach Deutschland. Deshalb schaffet das Jugendparlament ein Netzwerk zwischen jugendlichen Helfern und Bauern, die Hopfengärten bewirtschaften müssen und in den nächsten Wochen dringend Leute brauchen, die Hopfendrähte in die Erde stecken, an welchen später der Hopfen hochwachsen kann.

Ziel

Ziel des Projektes ist es mindestens 6 Jugendliche zu vernetzen, die über einen Zeitraum von 2 Wochen regelmäßig bei einem Hopfenbauern in Niederthan bei Pfaffenhofen an der Ilm aushelfen und Hopfendrähte in den Boden stecken.

Projektbericht

Die Idee für das Projekt entstand aus einer Anfrage eines Bekannten, der Manuel Hummler, 2. Vorsitzender des Jugendparlaments, gefragt hat, ob er mit einer seiner Jugendgruppe beim Hopfenstecken helfen möchte. Ihm wurde gesagt, die Bauern würden händeringend Leute suchen, da die Hilfsarbeiter, die sonst aus Polen gekommen wären, wegen der Coronakrise nicht einreisen dürften. Er ist bei den Royal Rangers Teamleiter, jedoch ist sein Team dort altersmäßig der Aufgabe noch nicht gewachsen, da es sich um 10 Jungs im Alter von 12 Jahren handelt. Manuel hat deshalb bei der Fridays for Future Ortsgruppe Pfaffenhofen und dem Jugendparlament, wo er jeweils sehr engagiert mitarbeite nachgefragt, ob ihn jemand bei der Arbeit unterstützen wollen würde. Es haben sich schnell 10 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren gefunden, die sich bereiterklärt haben, zu helfen.

Der Arbeitsvorgang sieht wie folgt aus: Jeder Jugendliche bekommt einen Hopfenstecken. Dieser wird dazu verwendet jeweils zwei Hopfendrähte zu einer Hopfenpflanze in die Erde zu stecken, damit an diesem dann die Hopfenreben entlangwachsen können. Die Drähte wurden zuvor von einem anderen Team aufgehängt und das Jugendparlament war dafür zuständig diese in insgesamt 15 Hopfengärten im Boden zu verankern.

Persönliches Fazit von Manuel

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht das Projekt zu realisieren, dabei einen echten Mehrwert für die Hopfenbauern zu schaffen und gleichzeitig während der Coronazeit zusammen zu helfen. Ich konnte sehr viel Wissen aus den Onleica Seminarinhalten anwenden und habe großen Spaß daran entwickelt die Herangehensweisen an die Herausforderungen zu optimieren. Auch der während des Projekts entstandene Teamspirit war sehr anspornend und für mich als Projektleiter eine sehr große Freude und Belohnung. Die Zusammenarbeit mit den Bauern hat spitzenmäßig funktioniert und wir konnten alle viel über den Hopfenanbau sowie Herausforderungen und Arbeitsschritte lernen. Aktuell läuft bereits ein Folgeprojekt, denn das Hopfendrahteinstecken war nur der erste Abschnitt des Hopfenanbauvorgangs. Jetzt heißt es Hopfendrähte andrehen.

https://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Covid-19-Fridays-for-Future-Fridays-for-Mittelfrueh;art600,4529050

https://www.br.de/nachrichten/bayern/hopfenbauern-erleben-welle-der-hilfsbereitschaft,RuBT1Rg

ab Min 7:14:

https://www.br.de/mediathek/video/abendschau-25032020-reichen-die-beatmungsgeraete-schwierige-heimkehr-bloss-kein-werbegewaesch-av:5e43df4457883e0013cdb656

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Stay tuned!

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